WordPress ist nicht gleich WordPress. Um den Unterschied am besten zu verstehen, ist es am besten sich beide Plattformen einzeln anzusehen. 

WordPress.com

Bei WordPress.com handelt es sich um die völlig kostenlose Variante von WordPress. Es stehen einem kostenlose oder kostenpflichtige WordPress-Themes zu Verfügung mit denen das Design der Website nach Wunsch angepasst werden kann. Mit den zahlreichen kostenlosen und kostenpflichtigen Plugins kann die Website mit allen erdenklichen Funktionen ausgestattet werden. Die ideale Basis um einen Blog oder ein Magazin zu betreiben ohne einen Cent ausgeben zu müssen. 

Dabei erhält man eine Subdomain nach Wahl mit der Endung „beispiel.wordpress.com“ und bekommt 3GB Webspace zur Verfügung. Eine Installation ist nicht nötig. Direkt nach der Anmeldung kann man mit der Einrichtung loslegen und nach kürzester Zeit die ersten eigenen Artikel veröffentlichen.  Für die Individualisierung stehen über 200 Themes zur Verfügung. Davon sind etliche kostenlose aber es gibt auch kostenpflichtige Premium-Themes. Bei WordPress.com handelt es sich um eine kostenloses rundum Sorglos Paket.  Da die Site von WordPress selbst gehostet wird, muss man sich auch keine Gedanken um die Sicherheit der Website machen. Also der perfekte Einstieg für Blogger beispielsweise. 

WordPress.org

Für komplexere Websites empfiehlt sich WordPress.org. Hier sind die Anpassungsmöglichkeiten viel Umfangreicher. Hier handelt es sich um die Version bei der man WordPress auf dem eigenen Webspace installiert und einrichtet. Die Domain ist dabei völlig frei und individuell wählbar.  Die meisten Hosting Anbieter bieten direkt ein WordPress Hosting an, bei der mit ein paar ganz einfachen Schritten die Installation auf dem gemieteten Webspace durchgeführt werden kann. Je nach Wunsch kann man dabei die Größe des Webspace frei wählen. Was zum Beispiel sehr wichtig sein kann, wenn man einen Onlineshop betreiben möchte. Hier kommen richtig viele Bilder und Videos zusammen.

Nach dem die WordPress Installation abgeschlossen ist, kann mit der Einrichtung begonnen werden. Hierfür stehen wie auch bei WordPress.com zahlreiche Themes zur Verfügung um das Design zu individualisieren. Daneben stehen einem noch jede Menge Plugins zur Verfügung im Gegensatz zu WordPress.com.  Mit diesen können alle Möglichen Funktionen eingefügt werden. Darunter Buttons zum Teilen von Artikeln oder Produkten oder komplette Pagebuilder. 

Ein Nachteil zu WordPress.com ist, dass man sich um die Sicherheit und die Updates der Website selbst kümmern muss. 

Kosten 

WordPress.org ist definitiv mit mehr Kosten verbunden, jedoch einfach vielseitiger einsetzbar. Für reines Bloggen oder ein Magazin für das eigene Hobbie reicht WordPress.com völlig aus. 

Fazit

Für eines einfaches Bloggen oder eine private Website kann man gerne WordPress.com verwenden. Will man aber Business machen und sowohl professionell als auch individuell auftreten kommt man nicht um WordPress.org herum. Es ist zwar technisch etwas aufwändiger, dafür hat man aber die ganze Kontrolle über die eigene Website. Man kann Zahlungsmöglichkeiten wie Kreditkartenzahlung anbieten, Mitgliederbereiche erstellen und noch mehr. So kann man Beispielsweise auch die Themes die man heruntergeladen hat noch zusätzlich individualisieren. Wer seinen Namen oder sein Produkt zu einer Marke steigern will durch das Internet, der braucht eben auch ein Corporate Design, das mit WordPress.com nicht zu realisieren ist. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.