WordPress Kosten – Überblick und Preise

22. Juli 2020 WordPress Kosten - Überblick und Preise
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WordPress als Software ist Open Source.

Das heißt: WordPress ist kostenfrei.

Aber es gäbe diesen Artikel nicht, wenn sich nicht auch einige Kosten hinter verschiedenen Angeboten und dem Betrieb einer eigenen WordPress-Webseite verstecken würden.

Im Folgenden gehe ich auf alle Arten von Kosten ein. Ich erkläre genau, worauf du bei der Wahl deines Webhoster achten solltest.

Falls du den Unterschied zwischen WordPress.org und WordPress.com noch nicht kennen solltest, wird dir das im Laufe dieses Artikels ebenfalls klar.
Eine Entscheidung für WordPress ist der erste Schritt zur eigenen Webseite. Denn die Wahl eines Content-Management-Systems ist der erste Schritt, um die eigene Webseite zu realisieren.

WordPress ist schon mehrere Jahre keine reine Software mehr nur und ausschließlich für Blogs. WordPress hat sich als CMS für jedwede Art von Webseiten etabliert und entwickelt sich stetig fort.

Die Bedienung und Vielfalt des WordPress Angebots sind sicherlich zwei Hauptfaktoren, dass mittlerweile mehr als 30% aller Webseiten WordPress nutzen. Aber, dass WordPress auch noch kostenfrei ist, macht das Angebot unschlagbar.

Kostenfrei? Nicht unbedingt. Abhängig vom Anspruch, den du an die Realisierung deiner Webseite stellst, fallen nämlich weitere Kosten an. Denn es gibt mehrere mögliche Varianten, die alle eigene Vorteile sowie Nachteile haben.

WordPress.org ist kostenlos!
Auf der Seite WordPress.org findest du die nötigen Installationsdateien. Auch News, kostenlose Themes sowie Plugins und eine Menge hilfreicher Informationen aus dem Community-Forum lassen sich dort einsehen oder herunterladen.

wordpress kosten preise

Kosten für eine Domain

Auf WordPress.org bekommst du jedoch keinen Hosting-Service oder eine Domain angeboten. Hierfür brauchst du einen anderen Dienstleister. Außer du hast einen eigenen Server laufen. Diese Dienstleister lassen sich eine Domain auf ihrem Server in aller Regel bezahlen.

Die Angebote von Domains sind im Allgemeinen ganz unterschiedlich. Diverse Paketpreise, kostenlose Varianten und vieles mehr lassen sich finden. Die Preisspanne ist groß. Achte bei deiner Wahl eines Hosts genau auf die Details des Angebots.

Falls du nach einem günstigen aber dennoch sehr guten Webhoster suchst, dann solltest du dir den Anbieter All Inkl * einmal ansehen.

Designkosten

WordPress Themes sind eventuell ein weiterer Kostenfaktor. Es gibt zahlreiche gratis Themes. Aber je nach eigenem Anspruch und Wünschen für gewisse Funktionen muss man doch zu Premium-Themes zurückgreifen.

Die Kosten für Premium-Themes belaufen sich in der Regel auf 30 bis 50€.
Wer zum Beispiel Responsives Design wünscht oder unterschiedliche Anpassungen von Schriftgröße, Art der Schrift, hochauflösenden Bildern wünscht kommt meist nicht um ein Premium-Theme herum.

Denn kostenfreie Themes liefern meistens nur wenige dieser Funktionen. Manchmal erhält man zu seinem Premium-Theme gleich mehrere nützliche Plugins dazu.

Kosten von Plugins

Bei Plugins ist es das gleiche Spiel wie bei Themes. Auch hier gibt es auf WordPress.org über 30.000 kostenlose Erweiterungen für deine Webseite. Ebenso viele kostenpflichtige Lösungen sind vorhanden.

Dein Einzelfall entscheidet darüber, ob du unter den kostenlosen Plugins fündig wirst.

Gewisse Features sind jedoch in kostenpflichtigen Varianten oft besser gelöst. Die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite ist besser oder der Code ist besser an den Zugriff von Suchmaschinen angepasst.

Manche Funktionen wie bei unserem Plugin Lead Revolution sind frei gar nicht in dieser Qualität verfügbar. Zusammen mit meinem Team habe ich dieses Plugin entwickelt um bei gleich bleibenden Werbekosten mehr Anfragen zu generieren.

Kosten für einen Webdesigner

Zeit ist kostbar. Nicht jeder kann sich leisten noch nebenbei eine Webseite zu erstellen. Wer vorhat eine professionelle Webseite zu erstellen, kommt meistens nicht um Unterstützung herum, die das nötige Knowhow mitbringt. Wir als WordPress Agentur unterstützen dich gerne dabei.

Viele Konfigurationen machen Mühe, wenn diese optimal erstellt werden sollen. Slider, Kontaktformulare, ein Online-Shop, Suchmaschinenoptimierung und ähnliches lassen sich nicht einfach mal nebenher erstellen und durchführen.

Entweder mühsam aneignen oder einen professionellen Webdesigner beauftragen. Aber auch das sind Kosten.

Unterhalt der Webseite

Eine erfolgreiche und professionelle Webseite benötigt Pflege. Mit einmal aufsetzen ist es so gut wie niemals getan.

Informationen veralten, WordPress, Plugins oder Themes erhalten Updates aus einer Weiterentwicklung. Sicherheitslücken müssen geschlossen werden. Eine regelmäßige Datensicherung sollte ebenfalls vorgenommen werden. Suchmaschinen-Kriterien ändern sich und neue Optimierungen sind fällig.

Zumindest solltest du dir immer im Klaren sein, dass eine Webseite so gut wie niemals abgeschlossen ist. Genauso wie beim Webdesign gilt hier wieder das Prinzip: Investiere deine eigene Zeit oder beauftrage jemanden, der es für dich macht.

WordPress.com die kostenpflichtige Dienstleistung

WordPress.com ist eine Dienstleistung, die von einem der WordPress Gründer initiiert wurde. Hierbei handelt es sich nicht um eine Open Source Software, auch wenn die Basis Version kostenlos ist.

Man hat eine Auswahl verschiedener Leistungspakete, bei denen beispielsweise das Hosting einer Domain bereits inklusive ist. Abo Gebühren werden fällig, sobald dir die Einschränkungen der kostenlosen Basisvariante nicht mehr genügen.

Im Gegenzug dafür bietet WordPress.com jedoch Komfort. Es ist kein Download der Software nötig. Auch werden Updates automatisch durchgeführt und einen externen Host benötigst du ebenfalls nicht mehr.
Ein kurzer Überblick über die verschiedenen Leistungspakete:

  • Free:
    Dies ist die kostenlose Version. Du erhältst ein WordPress.com URL und hast eingeschränkte Anpassungsoptionen. Keine Premium-Themes. Auch E-Commerce ist nicht möglich. Dein Speicher beträgt lediglich 3 Gigabyte. Dazu gibt es dauerhafte WordPress Werbung.
  • Persönlich:
    4€ im Monat – Dieser Tarif erweitert deinen Speicher auf 6 Gigabyte und du erhältst Zugang zum Support von WordPress.com und du bekommst nicht länger WordPress Werbung angezeigt.
  • Premium Paket:
    8€ im Monat – kostet der eigentliche Basis-Zugang. Hier hast du Zugriff auf Premium-Themes. 13 Gigabyte Speicher, Erweiterte Designanpassung, Einfaches Bezahlen, Monetarisierung der Webseite, Erweiterte Social-Media-Funktionen, VideoPress-Unterstützung, Integration von Google Analytics.
  • Business-Paket:
    Für 25€ im Monat bringt das Business-Paket zu allen Premium Angeboten 200GB Speicher mit und die Funktionen SEO-Tools zu nutzen, personalisierte Hilfe zu erhalten, Plugins zu installieren, Themes hochzuladen sowie das WordPress.com-Branding zu entfernen.
  • E-Commerce-Paket:
    45€ kostet das umfangreichste Paket. Dieses liefert über das Business-Paket hinaus folgende Angebote: Zahlungen in über 60 Ländern entgegennehmen, Integrationen für die besten Versandunternehmen, Unbegrenzte Produkte oder Dienstleistungen, E-Commerce-Marketingtools sowie Anpassbare Premium‑Themes für Einsteiger.

WordPress Kosten – Fazit

Grundsätzlich ist WordPress kostenlos. Das stimmt und ist Fakt.
Wer aber gewerblich oder professionell eine Webseite betreiben möchte, kommt schnell an einigen Kostenfaktoren nicht vorbei. Zumindest ein Webhoster muss in aller Regel bezahlt werden.

Wer viel Zeit und Knowhow hat, kann eine Menge selbst machen und spart damit sämtliche Zusatzkosten von Webdesign und Webseiten-Pflege ein.
WordPress.com ist eine komfortable Lösung. Diese ist auf Dauer gesehen jedoch recht teuer, denn erst die Version für 300€ im Jahr bietet wirkliche Anpassungsmöglichkeiten.

Wenn es dir wichtiger ist, dass du deine WordPress-Website frei gestalten und um Funktionen Dritter erweitern kannst, fährst du mit WordPress.org deutlich besser.

In diesem Fall zahlt man zwar für das Hosting, die Domain, eventuell für ein Premium-Theme und Premium-Plug-ins, doch im Gegenzug behält man stets die Kontrolle über seine WordPress-Webseite.

Es bleibt ganz allein deine Wahl.

philipp-pistis
Über den Autor

Philipp Pistis ist seit 2009 Webdesigner und Programmierer. Er hat mit seinem Team bereits über 300 WordPress Projekte erfolgreich umgesetzt und teilt sein Wissen hier auf diesem Blog.

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