Was ist WordPress? Das CMS für Webseiten, Shops & Blogs

18. Mai 2021 Was ist Wordpress?
Inhaltsverzeichnis[Anzeigen]

WordPress ist fast jedem schon einmal begegnet – bewusst oder unbewusst. Laut Statistiken wird über 1/3 aller Seiten im Netz auf diesem Content-Management-System (CMS)betrieben; 500 weitere Webseiten kommen jeden Tag dazu. Dieser Erfolg beruht auf zwei wesentlichen Tatsachen: WordPress ist kostenlos und lässt sich nahezu unbegrenzt erweitern. Als Blogsoftware gestartet werden mittlerweile auch große Portale, Firmenhomepages und Shops mit dem CMS umgesetzt. In diesem Beitrag beantworten wir als WordPress Agentur die Frage „Was ist WordPress“ und stellen die wesentlichen Eigenschaften vor.

Was genau steckt hinter dem Universal-CMS WordPress?

Mit einem CMS kannst du ohne Programmierkenntnisse eigene Webseiten erstellen, Texte und Bilder verwalten. Dank einer intuitiven Nutzeroberfläche kann jeder Anwender ein individuelles Design auswählen und Inhalte hinterlegen. Die Grundlage dafür liefern die sogenannten Themes. Dabei handelt es sich um Designvorlagen, die speziell für WordPress entwickelt werden und individuell anpassbar sind. Als Open-Source-Software kannst du WordPress kostenlos auf einem Server deiner Wahl installieren.

Ein Blick zurück: Die Geschichte von WP

Der US-amerikanische Web-Entwickler Matthew Mullenweg legte im Jahr 2013 den Grundstein für das Web-Publishing-System, das mittlerweile Weltruhm erlangt hat. Der damals 18-jährige Schüler richtete einen Blog ein, um seine Eltern und seine Freunde über ein Sommercamp auf dem Laufenden zu halten. Kurz darauf hatte dieser private Blog bereits 20.000 Besucher. Gemeinsam mit Mike Little gründete Mullenweg daraufhin WordPress, dass heute einen Marktwert von mehr als einer Milliarde Dollar hat.

Ein paar Meilensteine der WP Geschichte

  • 2001: Entwicklung der Programmiersprache PHP durch Michel Vadrighi
  • 2002: Entwicklung eines einfachen Blog-Systems (b2/cafelog) auf PHP Basis
  • 2005: Gründung von „Automatic“ durch Matt Mullenweg für Blog-Dienstleistungen
  • 2005: Version 1.5 als erstes, vollständiges CMS-System
  • 2007: Award als bestes Open Source CMS
Wusstest du, woher der Name WordPress kommt?

Christine Selleck, eine Freundin von Mullenweg und Mitbegründerin des Unternehmens, schlug den Namen während eines Meetings vor.

Wie funktioniert das Content-Management-System genau?

Die Blog Software basiert auf der bekannten Programmiersprache PHP. Alle Daten, die auf einer Webpage verfasst werden, legt das System auf einer MySQL Datenbank auf dem jeweiligen Webserver ab. Wenn du eine Website erstellen möchtest mit WordPress, sollte dein Hosting-Anbieter SQL unterstützen.

Der wesentliche Unterschied zu anderen Content Management Systemen besteht darin, dass sich die WordPress Website in ein Frontend und ein Backend unterteilt. Damit kannst du Änderungen am Inhalt unabhängig vom Design vornehmen. Beim Aufruf der Seite werden die Inhalte dann dynamisch geladen.

Warum ist WordPress so erfolgreich?

Wer einen Blog oder eine Webseite ins Leben rufen möchte, muss sich im ersten Schritt für ein passendes CMS entscheiden. Hier stehen neben WordPress auch Typo3, Joomla, Drupal, Wix oder Magento zur Auswahl. Warum sich ca. 36% aller Webseitenbetreiber für WordPress entscheiden? Hier findest du die Antwort.

  1. Leichte WordPress Installation

Das CMS lässt sich innerhalb von 5 Minuten mit einem Klick installieren. Das erleichtert dir den schnellen Start in dein erstes Webprojekt.

  1. Einfach zu bedienen

Der Aufbau im Backend ist intuitiv. Der sogenannte Wysiwyg Editor (= What You See is What You Get“) erleichtert dir die Eingabe von Texten und Bildern. Alles funktioniert per Klick oder per Drag & Drop. Der visuelle Editor zeigt dir die Inhalte in einer ähnlichen Ansicht, wie sie später auch im Web erscheinen. Mit dem Gutenberg Editor wurde das Gestalten von Webseiten noch einfacher.

  1. Zahlreiche Plugins und Themes

Die Zahl der Anwendungen und Designvorlagen wächst täglich. Es gibt eine fast unermessliche Anzahl kostenloser und kostenpflichtiger Themes (Premium Themes), die du dir passend zu deinem Projekt auswählen kannst. Mit den WordPress Plugins erweiterst du deine Seite um weitere Funktionen wie zum Beispiel eine Shopsoftware, ein Kontaktformular etc.

  1. Große Community

Die Beliebtheit des Systems spiegelt sich auch in der großen Community wider, die hinter WordPress steht. Wenn du bei einem Problem nicht weiterkommst, weiß immer jemand Rat. Du brauchst daher nicht für jede Kleinigkeit eine WordPress Agentur zu beauftragen.

  1. Regelmäßige Aktualisierungen der WordPress Version

Um Bugs und Sicherheitslücken kümmert sich das Entwicklerteam zeitnah. Das macht das CMS auch so sicher. Wichtig ist nur, dass du immer die aktuellste Version auf dem Server installiert hast und die Aktualisierungen immer schnellstmöglich veranlasst.

Vielseitigkeit und Flexibilität

WordPress wächst gemeinsam mit deinem Webprojekt. Was als kleine Domain mit drei Unterseiten beginnt, kann mühelos zum großen Portal anwachsen.

  1. SEO-Optimierung

Ein wesentlicher Anspruch von Webseiten und Shops im 21. Jahrhundert ist ihre Auffindbarkeit im Netz. Mithilfe von Plugins wie Yoost kannst du dein Projekt auch ohne tiefergehende Kenntnisse fit machen für die Auffindbarkeit im Netz.

 

Ein Content-Management-System für Anfänger

Auch ohne IT-Ausbildung kann Jedermann mit WordPress arbeiten. Der Web-Editor ähnelt im Aufbau einer Microsoft Word-Seite und arbeitet mit denselben Symbolen. Texte schreiben, Inhalte fetten, Bilder einfügen: Mit einem Klick auf das passende Symbol ganz einfach. Fortgeschrittene Nutzer haben aber auch die Möglichkeit, selbst am Quelltext der Seite zu arbeiten und die Webseite zu editieren.

Für welche Projekte im Web ist WordPress geeignet?

Das CMS eignet sich als Projekt-Software nahezu in einem unbegrenzten Umfang für Projekte jeder Art und Größe. Damit du einen kleinen Eindruck von der Vielseitigkeit des CMS bekommst, haben wir im Folgenden einige Projekte aufgezählt, die wir als Agentur bereits mit WordPress realisiert haben.

  • Private Blogs
  • Firmenhomepages
  • Digitale Visitenkarten
  • Affiliate- und Business Webseiten
  • Shop-Systeme (WooCommerce)
  • E-Learning Plattformen
  • Foren

Was kostet WordPress?

Grundsätzlich handelt es sich bei der offiziellen WordPress Software um eine Open-Source Lösung. Das bedeutet, es fallen für die Installation des CMS auf dem Server keinerlei Kosten an. Wenn du eine professionelle Webseite betreiben möchtest, kommst du aber an einigen Kosten nicht vorbei.

Zunächst solltest du nicht am WordPress Theme sparen. Zwar gibt es auch kostenlose Versionen, aber diese haben meistens keinen guten Support, so dass schnell Sicherheitslücken entstehen. Ein Premium Theme sollte immer gut gewartet sein, so dass du dein Projekt sicher betreiben kannst. Auch für einige Plugins solltest du Budget einplanen – je nachdem, was deine Website oder dein Shop können soll.

WordPress.org vs. WordPress.com: Was ist der Unterschied?

Wer einfach nur den Begriff WordPress in die Google Suchmaske eingibt, erhält zwei unterschiedliche Vorschläge mit den Endungen „org“ und „com“. Der Unterschied ist schnell erklärt. Auf der WordPress.com-Seite kannst du einen kostenpflichtigen Tarif buchen und dort deine Webseite erstellen. Wenn du das CMS auf deinem Server installieren möchtest, ist WordPress.org die richtige Seite. Dort findest du das gesamte System als ZIP-Datei zum Download.

Zum Nachlesen: Das sind die wichtigsten WP Begriffe

Themes

Dabei handelt es sich um Designvorlagen als Oberfläche für dein Projekt. Es ist für die Gestaltung einer Seite zwingend erforderlich. Die Themes kannst du dir über den Admin-Bereich laden und dort auch jederzeit austauschen. Premium Modelle werden von diversen Anbietern verkauft.

Plugins

Mithilfe dieser Anwendungen kannst du die Funktionen deiner Webseite erweitern. Es gibt Plugins für Kontaktformulare, die SEO-Optimierung, meta-Tags, Bildergallerien, Sicherheits-Plugins, Anwendungen für das Einrichten von Mitgliederbereichen etc. Auch die Plugins kannst du ganz einfach über deinen Admin-Zugang hochladen, aktivieren und deaktivieren.

Widgets

Bei den Widgets handelt es sich um zusätzliche Bereiche, die du auf deiner Webseite bzw. in deinem Template einrichten kannst. Beispielsweise kannst du darüber eine Verlinkung zu seinem Social Media Accounts erstellen.

Dashboard

Das Dashboard ist die Übersichtsseite in deinem Backend-Bereich. Du kannst das vorgefertigte Dashboard nutzen oder dir deine Oberfläche individuell zusammenstellen.

Beiträge & Seiten

Diese beiden Begriffe sorgen oftmals für Verwirrung bei WordPress. Beiträge sind eine Art Blogartikel, die du verschlagworten und zum Beispiel in die Newskategorie deiner Seite einbinden kannst. Seiten sind fest angelegte Inhalte wie zum Beispiel die Leistungsbeschreibung auf einer Firmenhomepage sowie das Impressum oder die Kontaktseite. Sowohl Seite als auch Beiträge können jederzeit angepasst und verändert werden.

Updates

Mit der Zeit entstehen Sicherheitslücken oder auch funktionelle bzw. technische Störungen im CMS. Diese werden mit dem nächsten Update beseitigt. Ein Update hält außerdem oft auch neue Funktionen bereit, die dir bei der Verbesserung deiner Seite helfen. Updates solltest du immer zeitnah durchführen (lassen).

Katrin
Über die Autorin

Katrin liebt es zu schreiben und interessiert sich schon lange für die Themen Content Marketing, WordPress und Design.

Passende Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.