Newsletter versenden und online auf Spamverdacht prüfen

28. April 2021 Volle Postfächer mit Werbe-Prospekten - Bei Newslettern kann man schll unter Spamverdacht fallen
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Der Versand von Newslettern ist ein wichtiges und starkes Marketinginstrument, mit dem du Kunden binden oder neue Interessenten für deine Inhalte gewinnen kannst. Deswegen hat das E-Mail Marketing auch einen hohen Stellenwert bei vielen Unternehmen. Bevor du einen Newsletter versendest, solltest du diesen immer auf Spamverdacht testen, damit deine Mail nicht als Spam markiert wird.

Warum? Weil er im schlechten Fall ansonsten einfach in den SPAM-Ordner deiner Abonnenten rutscht. Welchen Mail Tester wir dir für deine WordPress-Seite empfehlen können und worauf du beim Mailversand noch achten solltest, haben wir dir im folgenden Beitrag zusammengefasst.

Newsletter Spamtest: Warum er so wichtig ist

Mit Mails und Newslettern wurde in der Vergangenheit sehr viel Schindluder getrieben. Im Namen großer Marken wurden massenhafte Mails versendet, die sich am Ende als betrügerisch erwiesen. Empfänger hatten bestenfalls einen Virus auf dem PC, im schlechteren Fall ein leeres Konto.

Die Folge davon war, dass die Anti-Spam-Filter bei den Mail Anbietern immer stärker verfeinert wurden. Um seriöse von unseriösen Nachrichten herauszufiltern wurden Algorithmen entwickelt, durch die man bestimmte Mail Adressen automatisch als Spam einstufen konnte. Leider bestehen aber auch seriöse Newsletter nicht immer den Spamtest.

Welche Techniken verwenden die Mail Tester?

Es gibt ganz unterschiedliche Techniken, die der E-Mail Newsletter Spam Test anwendet, um eine Spam-Nachricht zu identifizieren.

  1. Reputationsfilter/ Header-Filter

Dieser Filter überprüft, ob die im Header angegebene Mailadresse auch tatsächlich die Versandadresse ist. Diese lässt sich von Betrügern leicht manipulieren, so dass der Empfänger den Eindruck bekommt, die Mail stamme tatsächlich vom Kundenservice seiner Bank.

  1. IP-Filter

Jede IP-Adresse hat eine bestimmte Reputation. War die Adresse schon einmal auffällig und wurde von dort Spam versendet, dann steht sie vermutlich auf der Blacklist. Newsletter oder Mails werden vor der Zustellung abgefangen.

  1. Filter des Absenders

Jeder online durchgeführte Test auf Spam setzt andere Kriterien beim Filtern des Absenders ein. Bestimmte Namen und Zeichenkombinationen deuten darauf hin, dass es sich um eine betrügerische Mail mit Spamverdacht handeln könnte.

  1. Inhaltsfilter & Wortfilter

Bestimmte Inhalte gelten bei einem Spam Filter Test als verdächtig. Insbesondere Ü18-Inhalte oder Themen rund um Bankgeschäfte und Kredite haben es schwer, durch den online Spamtest für Newsletter zu kommen. Nicht nur bestimmte Inhalte, sondern auch einzelne Wörter werden von einigen Spam Filtern schon als Betrugsvokabular eingestuft.

  1. URL-Filter

In den meisten Fällen sind in betrügerischen Mails Links enthalten, die dann auf weiterführende Betrugsseiten verweisen. Dieser Filter prüft verweisende Mails darauf, ob die darin enthaltenen URLS für Phishing-Kampagnen verwendet werden.

Wie du vermeiden kannst, dass deine Mails den Anti Spam Text nicht bestehen

Es gibt einige generelle Tipps und Hinweise, mit denen du einen Spamverdacht von vornherein vermeiden kannst. Achte bei der Gestaltung deiner Newsletter auf die folgenden Punkte.

  • Vermeide bei der Gestaltung des Betreffs GROßBUCHSTABEN und Sonderzeichen
  • Integriere immer einen Abmeldelink in jeden Newsletter
  • Prüfe in öffentlichen Blacklists, ob die zufällig Wörter daraus verwendest
  • Achte auf ein gutes Bild-Text-Verhältnis (ca. 2:3)

Damit dein Newsletter den Anti Spam Test besteht, kannst du einen DKIM Eintrag erstellen lassen. Dabei handelt es sich um eine Methode der E-Mail-Authentifizierung. Nach erfolgreicher Prüfung deines Eintrags bekommst du eine eindeutige DKIM-Zuordnung, die du deiner E-Mail-Signatur hinzufügst. Dies erhöht die Zustellraten und senkt die Wahrscheinlichkeit, dass dein Newsletter im Spam-Ordner landet.

E-Mail vor dem Versand testen: Der beste Mail Tester gegen Spamverdacht

Es gibt verschiedene Programme, mit denen du einen Test durchführen und deine E-Mail auf Spamverdacht prüfen kannst. Wir stellen dir im Folgenden das derzeit beste Programm auf dem Markt vor, mit dem du deine e-Mail kostenlos prüfen kannst und nicht als Spam eingestuft wirst.

Kostenloser E Mail Spam Test mit dem Mail-Tester

Screenshot der Webseite zur Software mail-tester.com um Newsletter auf Spamverdacht zu pruefen

Das Programm funktioniert online unter https://www.mail-tester.com/, ohne dass du dir dafür eine zusätzliche Software herunterladen musst. Es generiert im ersten Schritt eine beliebige und zufällige Mail, an die du eine Test Mail versendest. Hat das geklappt, dann kannst du im nächsten Schritt deinen vorbereiteten Newsletter prüfen.

Im Anschluss bekommst du eine Auswertung in Form von Punkten. Idealerweise erreichst du die volle Punktzahl mit 10/10 Punkten und erhöhst dadurch die Klick- und Öffnungsraten deines Newsletters. Ist das Ergebnis noch nicht perfekt, wird dir eine Mangelliste gezeigt. Du solltest die Mängel in jedem Fall beseitigen, bevor der Newsletter an die Empfänger rausgeht, da du sonst Gefahr läufst bei den Spam Mails eingeordnet zu werden.

Ein witziges Features: Das Ergebnis wird bebildert und in Form eines Bootes dargestellt. Bei schlechten Ergebnissen befindet sich das Boot bei Sturm und Gewitter in Seenot, die volle Punktzahl wird in Form eines ankernden Bootes auf einer einsamen Insel angezeigt.

Fazit: So einfach ist der Test Anti Spam Online

Bevor du dir die Mühe machst, einen Newsletter zu gestalten, der dann im Spam-Ordner deiner Empfänger landest, solltest du ihn vorher auf Spamverdacht testen. Dies gelingt dir in wenigen Minuten mit dem kostenlosen Online Mail-Tester. Wenn du unsere Tipps zur spamfreien Mailgestaltung bereits im Vorfeld berücksichtigst, dann stehen die Chancen gut, dass du gleich bei der ersten Spam Test Mail die volle Punktzahl erreichst und deinen Newsletter ohne Risiko versenden kannst.

Katrin
Über die Autorin

Katrin liebt es zu schreiben und interessiert sich schon lange für die Themen Content Marketing, WordPress und Design.

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