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Was ist W3C?

Die Abkürzung W3C steht für World Wide Web Consortium und ist ein Ausschuss, welcher sich für gleiche Technologien bei der Entwicklung und Nutzung des Internets einsetzt. Das Gremium wurde in Cambridge, Massachusetts im Jahr 1994 am MIT gegründet.

Das Ziel ist es, technische Spezifikationen gleich zu gestalten sowie Richtlinien zu erarbeiten, welche die Entwicklung von Webtechnologien zum Inhalt haben, damit die Grundidee des Internets erhalten bleibt. Im W3C wurden bisher CSS, HTML und XML Technologieren sowie weitere Webservices und Auszeichnungssprachen standardisiert und vereinheitlicht, welche jeden Tag von Millionen Usern verwendet werden.

Bei der W3C handelt es sich um eine Mitgliederorganisation, in der sowohl Forschungsunternehmen, politische Einrichtungen, Universitäten als auch Wirtschaftsunternehmen zu finden sind. Sie wird vor allem von der „Europäischen Kommission“, der „European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM), der „Kejo University“ in Japan sowie der „U.S. Defence Advanced Research Projekt Agency“ unterstützt. Neben diesen Organisationen unterstützen Büros auf der ganzen Welt das W3C organisatorisch. Es beteiligen sich auch Apple, Facebook oder Google am W3C.

Der Gründer von W3C ist Tim Berners Lee, welcher der Begründer und Vordenker des Internets ist. Er wollte nicht, dass das Internet in Bereiche aufgeteilt wird, die nur akademischen oder kommerziellen Interessen dienen. Das Web soll für alle da sein und sollte editiert werden können. Ziel ist es ein System zu erschaffen, welches offene, standardisierte Technologien hat.

Es steckt demnach eine konsequente Open Source-Philosophie dahinter. Es wird im allgemeinen als große Leistung angesehen, dass Lee erreicht hat, die grundlegenden Protokolle als demokratischen, transparenten Prozess zu vereinheitlichen. Lee editierte auch die allererste Webseite. Heute ist er Vorsitzender des W3Cs, hat einen Lehrstuhl an der University of Southampton und ist Professor am MIT.

Funktionen

Von dem W3C werden Empfehlungen ausgegeben. Die Recommendations enthalten technologische Standards, welche beispielsweise die Auszeichnungssprache definieren können. Die Empfehlungen entstehen dadurch, dass internationale Arbeitsgremien sich über längere Zeit über das World Wide Web austauschen. Das geschieht über Ergänzungen, Kommentare, Mailinglisten, Vorschläge und Webseiten, welche vor der Veröffentlichung erneut bearbeitet werden.

Ein bestimmter W3C Standard kann bis zu einigen Jahren bearbeitet werden. Das W3C ist größer geworden und daher kann der Standard nicht mehr in wenigen Monaten entwickelt werden. Die Empfehlungen sind keine ISO-Standards. Sie sind lediglich Vorschläge, welche diskutiert werden. Das W3C hat aber einen so guten Ruf, dass nahezu alle Protokolle Standards darstellen.

Bedeutung für SEO

Bei SEOs und Webdesignern haben die Empfehlungen des W3C auch einen hohen Status. Es geht dabei um einen ordentlichen Quellcode, welcher über den W3C Validator überprüft werden kann. Mit dem W3C CSS Validator kann der CSS-Code validiert werden, der CSS korrekt geschrieben und Fehler gefunden werden.

Dabei wird die Syntax betrachtet. Auf ihre Validität können CSS, HTML sowie Markup-Sprachen wie MathML und SMIL kontrolliert werden. Ein valider Quellcode zeigt Suchmaschinen an, dass es sich um eine vernünftig programmierte Webseite handelt. Allerdings sind selbst in den Startseiten von Microsoft oder Google Fehler in den Quellcodes enthalten, sodass gewisse Fehler sich wohl nicht auf das Ranking einer Seite auswirken.

Mit dem W3C Check können zudem Anker und Links auf Webseiten oder komplette Webseiten überprüft werden.

Bei den Empfehlungen geht es zudem um das semantische Web. Das W3C entwickelt bereits heute die technologische Basis für das Web 3.0. Es kann daher für die Suchmaschinenoptimierung gut sein, sich hier auf dem Laufenden zu halten.

Fazit zu W3C

Jeder wünscht sich leistungsstärkere Medien im Internet und mehr Interaktivität, dazu gehören Animationen, 3D-Effekte, größenverstellbare Bilder, Videos und Soundeffekte von hoher Qualität. Der Konsens-Prozess verringert nicht die Kreativität. Das W3C hört durch seine Mitglieder auf die User und arbeitet darauf hin, ein attraktives Web zu entwickeln. Dies geschieht durch die Sprachen SVG und SMIL.

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Über den Autor

Philipp Pistis ist seit 2009 Webdesigner und Programmierer. Er hat mit seinem Team bereits über 300 WordPress Projekte erfolgreich umgesetzt und teilt sein Wissen hier auf diesem Blog.

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