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Was bedeutet Monetarisierung?

Monetarisierung Definition

Grundsätzlich bedeutet Monetarisierung, aus etwas Geld zu machen oder etwas in Geldeinheiten zu bewerten.

In der Geschäftswelt gibt es viele Wege, Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Dabei geht es bei dem Begriff der Monetarisierung aber nicht nur, um das Verdienen von Geld, sondern im Allgemeinen die Umrechnung einer Leistung in Geld.

Auf YouTube werden dabei als Beispiel Klickraten in Geld umgerechnet. In der Welt der Wirtschaftsforscher ist der Big-Mac-Index berühmt. Dieser rechnet die Kaufkraft eines Landes in Form eines Bic Macs in Dollar um, sodass leicht erkennbar ist, in welchem Land die Menschen die meiste Kaufkraft haben.

Womit ein Geschäftstreibender Geld verdient, hängt vom Markt und seinem Business ab. Dies können handfeste Waren wie Fernseher und Kinderwagen sein. Aber auch Services wie Flughafentransfer oder die Einrichtung eines Betriebssystems für einen Computer. Die rasant verlaufende Digitalisierung ist ein wichtiger Punkt. Von ihren Neuerungen lebt die Monetarisierung.

Welche Arten von Monetarisierung gibt es?

Eine wichtige Frage bei der Monetarisierung lautet: Nimmt ein Geschäftsmann sein Geld aktiv oder passiv ein?

  • Aktive Monetarisierung heißt, dass ein Geschäftsvorgang selbst betrieben wird, beispielsweise dann, wenn nach einer Bestellung Ware geliefert wird.
  • Passive Monetarisierung heißt, einmal ein Angebot zu machen, welches andere immer wieder für sich nutzen.

Welche Strategie steht hinter der Monetarisierung?

Wer Geld verdienen möchte, der setzt Marketing ein. Er betrachtet sein Geschäftsmodell, entwickelt Ideen, analysiert Märkte und Zielgruppen. Liegen Erkenntnisse über all das vor, wird eine konkrete Strategie entwickelt.

Idealerweise schafft das Produkt einen Mehrwert für die Menschen und lässt vorhandene Herausforderungen leichter bewältigen. Je größer die Nachfrage und je geringer die Konkurrenz, umso größer ist die Marktchance. Im Internet wird der geschäftliche Erfolg als Conversion bezeichnet.

Was bedeutet die Monetarisierung für das Internet?

In der digitalen Welt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Geld einzunehmen. Das beschränkt sich keineswegs auf die klassische Variante, den Verkauf. Das Online Marketing ist ein technisch orientierter Bereich des Marketing. Es ermöglicht beispielsweise folgende Einnahmequellen:

  • Geschäftspartner schalten Werbung auf einer fremden Website oder App, deren Betreiber dadurch verdienen.
  • Die eigene Website oder App verweist auf Partnerseiten, das ist das sogenannte Affiliate Marketing.
  • Der eigene Webstore öffnet sich für andere Geschäfte und macht es dem Marktplatz von Amazon nach.
  • Schulungsangebote wie Erklärvideos stehen zum Anschauen und Herunterladen bereit.
  • Die eigene Website wird verkauft, wenn sie bekannt genug ist. Die Entwickler von YouTube sind so reich geworden.
  • Selbst entwickelte Software wird verkauft. Apps werden zuerst unentgeltlich angeboten und später bezahlpflichtig, entweder für alle oder nur für kommerzielle Anwender.

Die genannten Punkte der nicht abschließenden Aufzählung ermöglichen aktives und passives Einkommen, je nach individueller Gestaltung. Wird ein Schulungsvideo für einen Kunden exklusiv gedreht, ist es aktiv. Wird es ohne Auftrag produziert und hinter einer Bezahlschranke zum Download angeboten, ist es passiv. Besonders Websites und Apps haben passive Einnahmequellen beliebt gemacht. Die Automatisierung hilft, passive Angebote für viele Kunden zu bieten.

Werbung im Internet

Auf der eigenen Website ist Platz für Bannerwerbung, Pop-ups und Werbevideos. Es gibt weitere Arten, Werbung technisch zu gestalten und zu platzieren. Links zu anderen Websites mit Produkten, die Mehrwert bieten, werden von Konsumenten gern geklickt. Wer zum Beispiel online ein Newsportal für Motorradfahrer betreibt, kann am E-Commerce teilhaben, ohne selbst Krafträder und Zubehör zu verkaufen. Besucher der Website klicken auf die Links zu externen Motorradshops, der Betreiber der Website verdient prozentual an solchen Einkäufen.

Es gibt Werbenetzwerke, die bekannte Websites aufnehmen. Solche Websites werden von Suchmaschinen genutzt, um Werbung auszuspielen. Das ist ein lukrativer Bereich der Monetarisierung, denn die Suchmaschinen gehören zu den wichtigsten Spielern im Internet.

Wie werden Websites im Internet gut wahrgenommen?

Wichtig für die erfolgreiche Monetarisierung ist die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Die Sichtbarkeit der eigenen Website ist entscheidend. Nur wenn viele Motorradfahrer leicht zu dem Portal finden, verdient der Betreiber dieses Portals gut. Nur wenn eine Website hoch in den Rankings der Suchmaschinen gelistet ist, wird sie von Google, Bing und den Mitbewerbern als relevant eingestuft.

Fazit zur Monetarisierung

Unsere Zeit ist durch den Umbruch geprägt, den die Digitalisierung bewirkt. Internetunternehmer sind gefordert, den Puls der Zeit zu fühlen. Nahezu alles lässt sich in online monetarisieren. Waren, Dienstleistungen und selbst bloße Ideen lassen sich in Geld umwandeln, indem für eine bestimmte Zielgruppe ein Mehrwert geschaffen wird.

Autor des Artikels: Was bedeutet Monetarisierung? 

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Über den Autor

Philipp Pistis ist seit 2009 Webdesigner und Programmierer. Er hat mit seinem Team bereits über 300 WordPress Projekte erfolgreich umgesetzt und teilt sein Wissen hier auf diesem Blog.

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