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Broken Link Definition

Unter einem Toten Link oder Broken Link (bzw. Dead Links, Defekte Links, Missing Link) wird ein Link verstanden, dessen Aufruf eine Fehlermeldung anzeigt („410 Gone“ oder „404 Link Not Found“) oder ein Link, der nicht erreichbar ist.

Ein Broken Link ist zudem in der Suchmaschinenoptimierung ein Instrument des Linkaufbaus. Vermeide auf der eigenen Webseite unbedingt tote Links. Es ist wichtig, dies regelmäßig zu überprüfen. Zum Aufspüren der Toten Links kann ein Broken Links Checker helfen.

Aus diesen Gründen kann ein Broken Link entstehen:

  • Der Server einer Webseite hat Probleme oder ist nicht mehr erreichbar.
  • Eine neue URL: Für die alte URL wurde keine 301-Weiterleitung eingerichtet.
  • URL ist fehlerhaft.
  • Die Domain der Seite ist ausgelaufen oder nicht mehr aktuell.

Link Definition

Unter einem Link wird die gegenseitige Verknüpfung von zwei Webseiten verstanden. Ein Link besteht stets aus einem Ausgangspunkt, nämlich die verlinkende Webseite, einen anklickbaren Linktext, der aus einem ganzen Satz oder auch nur einem Wort besteht, sowie ein Linkziel, die verlinkte Seite.

Auswirkung von toten Links

Du solltest Broken Links auf deiner Seite unbedingt vermeiden, da Nachlässigkeiten in der URL oder in den Verlinkungen zu Broken Links führen und das wirkt sich auf das Ranking in den SERPs aus. Zu einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung gehört ebenso, die Broken Links auf der Webseite zu finden. Korrigiere die toten Links so schnell wie möglich.

Google durchsucht, basierend auf der Linkstruktur von Seiten, das Internet nach bedeutsamen Inhalten. Wenn der Link auf eine 404-Fehler-Seite führt, denkt Google, dass die Seite nicht mehr aktuell ist. Das führt dazu, dass der Crawler die Seite seltener besucht und sich das Ranking in den SERPs verändern könnte.

  1. Eine gute User-Zufriedenheit wird gefährdet
  2. Crawl-Budget wird verschwendet
  3. Link Juice wird verbraucht: Er wird nicht für die Webseite, sondern für den toten Link verwendet.

Broken Links SEO

Broken Links können bei einer SEO-Strategie beim Linkaufbau eine Rolle spielen. Der tote Link wird durch einen neuen ersetzt. Als erster Schritt werden Webseiten ermittelt, die viele Broken Links haben, welche zu externen Quellen führen. Dafür wird eine Keyword-Suche verwendet und anschließend nach 404-Seiten recherchiert. Danach muss der betreffende Webmaster angeschrieben werden, um ihn auf die vorhandenen toten Links hinzuweisen und ihm Content anzubieten, auf den verlinkt werden kann. Dabei kann ein Bad Link Check helfen.

Für eine erfolgreiche Linkaufbau-Strategie ist damit die Bereitschaft gefordert, immer wieder neu zu verlinken und hochwertigen Content zu produzieren. Beide Seiten profitieren dadurch, da der 404-Fehler beseitigt wird und der Linkempfänger einen seriösen Backlink erhält.

Wenn der User auf einen Link klickt, der nicht funktioniert, ist dies eine schlechte User Experience. Daher haben vielen kaputte Links einen schlechten Einfluss auf das Ranking. Es macht allgemein keinen guten Eindruck, weil es so aussieht, dass die Seite nicht gepflegt wird. Vor allem interne Broken Links sind problematisch.

Aufspüren von Broken Links

Das Aufspüren von Broken Links auf Webseiten ist in SEO ein Teil des Linkbuilding. Es wird auch als Broken Link Building bezeichnet. Ein toter Link wird dabei durch einen neuen Link ausgetauscht.

Wenn andere Seiten durch einen Dead Link Checker überprüft werden und eine Webseite mit einem 404 Link gefunden wird, kann der SEO-Manager den Webmaster der Seite anschreiben und ihn darauf aufmerksam machen.

Über archive.org sollte überprüft werden, welche Inhalte zuvor verlinkt wurden. Dazu passend sollte Content für die eigenen Inhalte erstellt werden. Ziel dabei ist es, dem Webmaster den neuen Inhalt als Alternative anzubieten. Auf diese Weise haben beide Seiten ein Vorteil: Der SEO-Manager bekommt einen Backlink und der Broken Link ist beseitigt. Es ist natürlich wichtig, dass die verlinkende Seite für das eigene Thema bedeutend ist.

Dead Link Checker Tool

Es gibt zahlreiche Tools, die tote Links aufspüren. Hier drei Beispiele für ein Broken Link Tool:

Dead Link Checker

Mit dem Dead Link Checker wird die Webseite systematisch durchsucht und alle toten Links erkannt. Das Tool erstellt eine Übersicht über die Ziel- und Quellseiten toter Links. Es entdeckt verschiedene defekte Links.

Features:

  • Drei Prüf-Modi: Auto-Check, Multi-Check und Site-Check
  • Dead Link Checker filtert das URL-Schlüsselwort mit Platzhaltern
  • Der Prüfmodus kann jederzeit angehalten und fortgesetzt werden
  • Mehre Links werden gleichzeitig gescannt.

Nachteile:

  • Beschränkung des Scannens auf einen Tiefenumfang von zehn Verlinkungen.
  • Links in den Subdomains werden nicht überprüft, da sie als neue Webseite angesehen werden.

Sitechecker

Der Sitechecker-Website-Crawler überprüft die Seite auf fehlerhafte Links und liefert die benötigten Informationen, diese zu korrigieren. Die Anker von 404-Fehlerseiten können durchsucht und sofort behoben werden. Das Web-Tool funktioniert für CMS und jedes Betriebssystem.

Features:

  • Das Tool scannt kostenlos 100 Webseiten
  • Es wird ein umfassender Bericht über den Zustand der Seite erstellt, für fehlerhafte Links, Indexierungsfehler, Links für seltene Websites und Weiterleitungen.
  • Es bietet eine kostenlose SEO-Prüfung der einzelnen Seite an und beim Abo der gesamten Webseite.
  • Es zeigt Inhaltsfehler an.
  • Es wird eine visuelle Struktur der externen und internen Verlinkungen erstellt.
  • Es implementiert nach dem Crawlen die Webseite-Überwachung.
  • Es werden Keyword-Ranking-Checkerdienste und Backlink-Tracker vorgeschlagen.

Nachteile:

  • Es können nur 100 Seiten kostenlos gescannt werden.
  • Daten können nicht aus einem kostenlosen Abonnement exportiert werden.

WP Broken Link Status Checker

Dies ist ein WordPress-Tool, um defekte Links zu überprüfen. Dabei werden die Inhalte gecrawlt und auf nicht verfolgbare Links, defekte Links, Weiterleitungen usw. geprüft.

Features:

  • Der Crawler läuft im Hintergrund, ohne dass WordPress geöffnet werden muss.
  • Das WP-Tool verfügt über Suchfunktionen nach Ankerskripts oder URLs und modernste Filter.
  • Es unterstützt die Bearbeitung des Contents aus den Crawler-Berichten.

Nachteile:

  • Das Tool extrahiert nur die Bilder und Links und überprüft nicht die vollständige HTML-Seite.
  • Die Firewall muss deaktiviert werden, bevor das Plugin verwendet werden kann.
  • Das WP Secure-Plugin muss deaktiviert werden, um einen vollständigen Scan durchzuführen.
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Über den Autor

Philipp Pistis ist seit 2009 Webdesigner und Programmierer. Er hat mit seinem Team bereits über 300 WordPress Projekte erfolgreich umgesetzt und teilt sein Wissen hier auf diesem Blog.

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