Der Google Pagespeed ist ein wichtiges Entscheidungskriterium für wirklich gute Websites und für SEO wichtiger Rankingfaktor.

Suchmaschinenoptimierung ist ein gigantischer Themenkomplex. Viele denken als erstes an SEO-Texte oder bestimmte Keywords, um im Ranking besonders gut abzuschneiden. Wie genau Google Seiten jedoch rankt ist bis heute Googles Geheimnis.

Jedoch ist mittlerweile eindeutig belegt: Die Ladezeit deiner Webseite hat einen Einfluss auf dein Ranking. Google gibt dem Pagespeed eine hohe Bedeutung für das SEO Ranking. Warum das so ist, erkläre ich dir in diesem Artikel:

Google Pagespeed als SEO-Faktor

Das oberste Prinzip bei Google ist die Kundenzufriedenheit. Google will, dass die Nutzer der Suchmaschine die besten Ergebnisse geliefert bekommen, welche so genau wie nur möglich zu deren Suche passen.

Um diese Kundenzufriedenheit zu ermitteln, misst Google ganz verschiedene Werte und Parameter. Dazu gehören zum Beispiel Verkaufszahlen, Conversion-Raten, Bewertungen und auch Absprungraten.

So sehen schnelle Ladezeiten beim Google Pagespeed aus. Getestet mit Pagespeed Insights. Dies ist eines meiner umgesetzten WordPress Projekte.

Lange Ladezeiten erhöhen die Absprungrate

Die Absprungrate ist der Grund, warum die Ladezeit der Webseite Auswirkungen auf das Google Ranking hat. Je höher die Ladezeit einer Seite ist desto mehr Besucher springen ab, egal wie gut oder schlecht das Angebot der Seite ist.

Vielleicht kennst du die Google oder Amazon Studie. Beide Unternehmen haben Studien zur Absprungrate im Zusammenhang zur Ladezeit einer Webseite veröffentlicht. Amazon stellte beispielsweise fest, dass bereits 0,1 Sekunden schnellere Ladezeit zu 1% mehr Kunden führte. Umgekehrt heißt das, die Conversionrate sinkt, um genau zu sein, sinkt diese um 7% pro zusätzlicher Sekunde Ladezeit.

Google stellte ähnliche Zahlen fest. Bereits ein Drittel der Besucher einer Seite sind nach 3 Sekunden Ladezeit abgesprungen.

Geduld gehört zu den Eigenschaften, mit denen die wenigsten Menschen gesegnet sind. Somit bleibt für dich nur die Möglichkeit: Optimiere deine Ladezeit.

Pagespeed ist auch eine Frage der User Experience

Nicht nur die Absprungrate sondern auch das Nutzererlebnis wirkt sich direkt auf das SEO Ranking aus. Ob es Spaß macht eine Webseite zu besuchen, ist ein wichtiger Faktor, ob Besucher wiederkommen.

Bei einer Umfrage gaben 80% der Befragten an, dass Sie eine langsam aufbauende Webseite kein zweites Mal besuchen würden.

Für mobile Endgeräte ist das Ergebnis für langsame Webseiten sogar noch dramatischer. Bei diesen gelten 1,5 Sekunden Ladezeit bereits als Höchstmaß. Alles darüber hinaus führt zu massiven Absprungzahlen, da Nutzer erwarten, die Seite mit sofortigen Klick zu sehen.

Wie gut das Produkt auch sein mag oder welchen Content und Mehrwert eine Seite bietet, wird an dieser Stelle erst einmal zweitranging. Denn Nutzer, die eine Seite bereits wieder verlassen haben bevor sich diese öffnet, kann man auch nicht mit der Qualität des Angebots überzeugen.

Der Google Crawler & dein Google Pagespeed

Google durchläuft mithilfe eines Bots alle Webseiten, um deren Informationen zu erfassen. Auch hierfür ist deine Ladezeit wichtig. Denn der Crawler priorisiert seine Arbeit anhand der Ladezeit. Je höher die Ladezeit desto seltener werden entsprechende Webseiten gecrawlt. Das ist ein weiterer Faktor, der sich für langsame Seiten negativ auf das SEO Ranking auswirkt.

Wie verkürzt du die Ladezeit?

Im Folgenden zeige ich dir ganz konkret, welche Schritte du unternehmen kannst, um deine Ladezeit deutlich zu verbessern.

WordPress Ladezeiten optimieren

Solltest du WordPress nutzen, habe ich bereits einen Artikel mit den 10 wichtigsten Tipps zur Optimierung der Ladezeit geschrieben. So kannst du den Google Pagespeed um ein vielfaches verbessern und hat positive. Den Artikel für bessere Speed Auswirkungen findest du hier: https://philipp-pistis.de/tipps-wordpress-ladezeit-optimieren/

Einrichtung einer schnellen DNS-Verbindung

Damit eine Webseite gefunden werden kann, wird jede Domain in Form einer IP-Adresse ausgedrückt. Diese besteht immer aus 4 Zahlen zwischen 0 und 255, die durch Punkte getrennt werden. Diese Aufgabe übernehmen DNS-Server.

Dieser Prozess lässt sich dadurch beschleunigen, dass schnellere DNS-Server verwendet werden. Kostenlose Varianten sind dabei zum Beispiel der Google-Server mit der IP 8.8.8.8 oder der Server von Cloudflare mit der IP 1.1.1.1

Nutze ein Content Delivery Network (CDN)

Dies ist ein Tipp für diejenigen, für die es wichtig ist, dass die Webseite global erreichbar ist. Denn die Ladezeit ist auch vom Standort abhängig, von dem diese abgerufen wird. Je weiter weg diese vom Rechenzentrum deines Webservers entfernt aufgerufen wird, desto schlechter ist die Ladezeit, da die Anfrage über mehr Knotenpunkte geschickt wird.

Mit einem CDN wird deine Webseite in einem Netzwerk zwischengespeichert, sodass weniger Knotenpunkte abgefragt werden müssen. Da dieser Vorgang aber mit Kosten verbunden ist, sollte vorher der Nutzen abgewogen werden. Für Betreiber einer Webseite, die nur den deutschen Sprachraum nutzen, ist die Verwendung überflüssig.

Verwende HTTPS

Viele Ladezeitenmaßnahmen und auch Sicherheitsmöglichkeiten entstehen erst durch für Verwendung eines SSL-Zertifikats. Dieses sorgt für Sicherheit, eine bessere Nutzererfahrung und verbessert auch das SEO-Ranking. Solltest du noch kein Zertifikat verwenden, solltest du dies ändern und dir schnellstmöglich ein SSL-Zertifikat zulegen.

Nutze serverseitiges Caching

Indem man häufig angefragte Daten in einem Cache auf dem eigenen Server speichert, können Ladezeiten enorm reduziert werden. Zum Beispiel, wenn ein Nutzer mehrere Artikel auf deiner Webseite lesen will, können so die Ladezeiten für weitere Artikel nach dem ersten Seitenaufruf deutlich beschleunigt werden, weil die Daten nicht erneut abgerufen werden müssen.

Serverseitiges Caching lässt sich in den Einstellungen nahezu jeder Webserver-Software aktivieren. Gegebenenfalls kannst du aber auch bei deinem Host nachfragen.

Auch Browser-Caching verbessert die Ladezeit

Beim Browser-Caching werden die Elemente deiner Webseite nicht wie beim serverseitigen Caching auf deinem Webserver gespeichert, sondern wie es der Name sagt, im Webbrowser. Auf diese Weise müssen die Inhalte deiner Webseite beim erneuten Abruf der URL nicht nochmal neu geladen werden.

GZIP Komprimierung

Je kleiner Daten sind desto schneller können diese gesendet werden. Auch der Code für die Darstellung ist da keine Ausnahme. Es ist dasselbe Prinzip wie bei einer Zip-Datei. Der Code wird durch eine Komprimierung verpackt und im Browser wieder entpackt.

Zwar wird zur Komprimierung Rechenleistung des Webservers benötigt, aber in den meisten Fällen überwiegt die Verkleinerung der Datengröße die Rechenleistung bei weitem. Schau dir dazu also an, wie du GZIP aktivierst.

Verwende HTTP/2 anstatt HTTP/1.1

Mit HTTP/1.1 ist es so, dass alle Dateien einer Website nacheinander über eine jeweils eigene Verbindung heruntergeladen werden. Wenn du stattdessen auf das Protokoll HTTP/2 wechselst, können alle diese Daten mit einer einzigen Verbindung und nach einer bestimmten Priorisierung gleichzeitig heruntergeladen werden. Von daher ist zum Zweck der Optimierung der Ladezeit ganz klar HTTP/2 zu empfehlen.

Bilder komprimieren

Fast auf jeder Webseite ist es so, dass die Bilder den größten Teil der Downloadgröße ausmachen. Es ist also mitunter einer der wichtigsten Punkte, was die Ladezeitoptimierung angeht, besonders bei Onlineshops, die eine Vielzahl von Produkten mit Bilder bewerben.

Zunächst solltest du noch einmal überlegen, welche Bilder überhaupt wirklich nötig sind und welche du getrost entfernen kannst. Alle anderen Bilder, die du verwenden musst, sollten unbedingt für die Webnutzung optimiert sein.

Grundregel ist: Hochwertige Fotos sollten als JPEG-Datei und einfache Grafiken als PNG-Datei gespeichert sein.

Mit Bildbearbeitungssoftware kannst du deine Bilder vorher komprimieren. Photoshop oder auch Gimp bieten dazu die Funktion „für Web speichern“.

Im Quellcode deiner Seite sollten immer die Maße mit angegeben sein, sodass der Browser diese Maße nicht selbst berechnen muss.

Außerdem solltest du alle Zusatzinformationen, Metatags und Exif-Daten entfernen, wenn du diese nicht benötigst.

WebP als Bildformat

WebP ist ein noch recht neues Bildformat, welches von Google entwickelt wurde. Dieses ist ein Stück effizienter als die altbekannten Formate. Bisher unterstützt jedoch nicht jeder Browser das Format, sodass du noch Alternativen in deinem Quellcode angeben solltest, falls der Nutzer einen Browser verwendet, der WebP nicht unterstützt.

Responsive Design & Google Pagespeed

Desktop Geräte haben meistens eine stabile Internetverbindung und große Monitore. Nutzer dieser Geräte erwarten also meistens hochauflösende Bilder und hohe Qualität.

Mobilgeräte hingegen mit kleinen Bildschirmen und sehr schwankenden Bandbreiten hingegen haben ganz andere Ansprüche. Hier geht es nicht um hochauflösende Qualität, sondern darum, die Seite überhaupt zu erreichen.

Berücksichtige also in deinem CSS Code das Endgerät des Nutzers. Dies ist nicht nur für den Google Pagespeed entscheidend. Responsives Design ist sowieso eine Schlüsselfunktion in der heutigen Onlinewelt.

Lazy Loading

Lazy Loading ist eine Methode, Inhalte einer Seite erst zu laden, wenn diese für den Nutzer auch sichtbar sind. Das ist zum Beispiel für Webseiten wichtig, die besonders lang sind. Erst wenn der Nutzer herunterscrollt, wird der weitere Inhalt geladen. So können Inhalte viel schneller dargestellt werden.

Nutzt du Google beispielsweise am Smartphone kommt ebenfalls eine Variante von Lazy Loading zum Einsatz. Über den Button „Weitere Ergebnisse“ werden die nächsten Suchergebnisse erst geladen, wenn du diesen Button anklickst.

Räume deinen Quellcode auf

Ein Browser, der eine Webseite öffnet liest Zeile für Zeile den Quellcode aus. Ein einzelner Kommentar oder einige überflüssige Leerzeichen werden dabei die Ladezeit nicht wirklich beeinträchtigen. Aber über viele hundert Zeilen Quellcode sammeln sich eine ganze Menge Zeichen an, die für die Darstellung der Seite unwichtig sind.

Du kannst mithilfe von Programmen deinen Quellcode so minimalisieren, um den optimalen Google Pagespeed rauszuholen. Lege dir zuvor aber immer eine Sicherheitskopie deines Quellcodes an, weil dieser nach der Minimalisierung für einen Menschen kaum noch lesbar ist.

Verzichte auf externe Skripte

Externe Skripte sind ein Risiko für die Ladegeschwindigkeit. Denn diese sind von der Geschwindigkeit des externen Servers abhängig. Sollte dieser nicht erreichbar sein oder andere Probleme haben wirkt sich das auf deine Seite aus.

Vermeide also wenn möglich Sharebutton oder Trackingcodes und binde Skripte direkt auf deinem Webserver ein, anstatt auf externen Quellen. Wenn du dennoch Trackingcodes verwenden möchtest, achte darauf, dass diese asynchron sind. Das heißt, dass die Codes erst nachträglich geladen werden, sobald die Webseite vollständig aufgebaut ist.

Auslagerung von JavaScript & CSS

JavaScript und CSS verursachen eine Menge Quellcode. Je mehr Quellcode desto länger lädt eine Seite. Um also den vorhandenen Quellcode zu reduzieren, können CSS- & JavaScript-Dateien ausgelagert werden. Sie werden dann in einem Dokument zusammengeführt. Dafür ist dann nur noch ein Abruf nötig. Wenn der Browser die Datei in den Cache lädt, kann die Ladezeit nochmals reduziert werden.

Ich hoffe, diese 15 Tipps konnten dir bereits weiterhelfen. Wenn du noch weitere Hilfe benötigst, kontaktiere mich einfach. Ich werde mir deine persönliche Situation gern anschauen. Mittlerweile habe ich bereits bei über einhundert Seiten die Ladezeit signifikant verbessern können.

Tipps zur Ladezeitoptimierung auf einen Blick:

  • Vermeide überflüssige Daten, unter anderem Hintergrundbilder, Slider, Plugins, JavaScripts.
  • Nutze eine schnelle DNS-Verbindung
  • Globale Unternehmen sollten CDN nutzen
  • Stelle Daten möglichst im eigenen Webspace zur Verfügung anstatt diese aus externen Quellen zu laden
  • Optimiere deine Datenbanken und räume diese regelmäßig auf
  • Minimiere HTML
  • Lagere JavaScript und CSS aus
  • Beachte das Format und die Größe deiner Bild & Videodateien. Komprimiere Bilder und nutze WebP als Bildformat.
  • Entferne unnötige Caching Daten
  • Verwende GZIP
  • Nutze serverseitiges Caching & Browsercaching
  • Bedenke responsives Design
  • Verwende HTTP/2 anstatt HTTP/1.1
  • Nutze Lazy Loading

Überprüfe die Ladezeit regelmäßig!

Googles Rankingfaktoren ändern sich regelmäßig. Wer heute noch ein Topranking hat, kann dieses morgen wieder verloren haben. Von daher heißt eine SEO-Regel: Überwache die wichtigsten Rankingfaktoren.

Dazu gehört es auch immer wieder einen Blick für den Google Pagespeed zu haben. Vor allem nach der Aktualisierung von Webseiten sollte der Speed überprüft werden. Aber auch ohne dein eigenes Zutun kann sich die Ladezeit verändern. Am besten nutzt du dafür das Google Pagespeed Tool Pagespeed Insights.

Mit Google Pagespeed Insights kannst du die Ladezeit deine Website prüfen und gegebenenfalls auch optimieren. Teste das Programm einfach mal aus.

Fazit – Page Speed Auswirkungen auf das SEO Ranking

Neben dem SEO Ranking hat die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite vielfältige Vorteile. Schnelle Webseiten vermitteln Professionalität, das Nutzererlebnis wird deutlich verbessert, der Google Crawler arbeitet besser etc.

Große Wirkung von Speed deiner Webseite können schon durch wenige kleine Schritte erzielt werden. Denn sobald der Flaschenhals gefunden ist, der die Webseite ausbremst, kann dieser behoben werden und Ladezeiten verbessern sich signifikant.

Letztlich hängt der Erfolg im Onlinegeschäft eng an der Ladegeschwindigkeit. Im Einzelfall gibt es viele Stellschrauben und um das maximale aus einer Webseite heraus zu kitzeln, ist eine professionelle Expertise nötig. Brauchst du Hilfe bei der Optimierung deiner Ladezeit? Dann melde dich bei mir und ich nehme mir die Zeit, deine persönliche Situation zu begutachten.

Als Anfänger ist es gar nicht so einfach, den Überblick in der SEO-Welt zu behalten. In diesem Artikel möchte ich allen Anfänger die wichtigsten Begriffe näherbringen. Auch wenn du auf der Suche nach einer SEO-Agentur bist, ist dieser Artikel essentiell für dich, um überhaupt zu verstehen, wofür du Geld bezahlst. Denn bei vielen Agenturen läuft man Gefahr eine Menge Geld zu bezahlen, ohne überhaupt zu wissen, was die Agentur eigentlich macht.
Fangen wir an:

1. Was ist SEO?

Im Grunde ist Suchmaschinenoptimierung nichts anderes als deine Webseite so anzupassen, dass diese im Google-Ranking möglichst weit oben steht. Google benutzt einen geheimen Algorithmus, der anhand von vielen Faktoren bemisst, wie gut oder schlecht die jeweilige Seite zu einer bestimmten Suchphrase passt. Dabei ist Googles höchstes Prinzip die Nutzerzufriedenheit. Google will dem Nutzer die bestmöglichen Ergebnisse präsentieren.
Das heißt, der Google Nutzer gibt einen oder mehrere Begriffe in die Suchfunktion ein. Google berechnet nun mithilfe vieler Kriterien wie beispielsweise Absprungraten, Klickraten, Verweildauer, wortgenauen Treffern und vielem mehr, welche Seiten am besten dazu passen.
Nun haben findige Entwickler und Webdesigner zwar den Google Algorithmus nicht entschlüsselt, denn dieser ändert sich ständig, aber sie haben viele hundert Regeln entwickelt, wie man sein Google-Ranking verbessern kann. Diese ganzen Regeln und Methoden teilt man in zwei Kategorien ein.
=> Weiteren Artikel lesen: Wie funktioniert SEO?

2. OnPage Optimierung

OnPage Optimierung umfasst alle Maßnahmen, die auf der eigenen Webseite durchgeführt werden. Es geht dabei nicht nur um die Gestaltung, die Struktur und technische Elemente der Seite, sondern genauso auch um Inhalte.
Wie du aus dem vorigen Kapitel weißt bemisst Google eine Seite vor allem am Verhalten der Besucher. Hat eine Seite hohe Kaufraten, hervorragende Bewertungen, eine lange Lesezeit oder aber klicken Besucher schnell weiter zu nächsten Seite, beachten den Inhalt kaum und kaufen wenig. Dann weißt du wie wichtig der eigentliche Inhalt ist.
Liefere deinen Besuchern echten Mehrwert. Unterscheide dich von der Konkurrenz. Sei ehrlich, authentisch und vertrauensvoll. Liefere einfach gute und informative Texte. Dann hast du im Prinzip schon die halbe Miete.
Die andere Hälfte machen technische Feinheiten aus. Dazu gehört der passende Snippet, gute Meta-Tags, SEO-optimierte Bilder, externe und interne Links, die Ladegeschwindigkeit deiner Seite, der SEO-Titel, Keyword sowie die Meta Description und einige mehr. All diese Begriffe erkläre ich dir im Verlauf dieses Artikels.
Mit der Onpage Optimierung werden alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung umschrieben, die Websitebetreiber auf der zu optimierenden Seite selbst anwenden. Sie soll dafür sorgen, dass eine Seite für Suchmaschine und Leser optimal gestaltet ist. Die Onpage Optimierung lässt sich grob in technische, inhaltliche und strukturelle Aspekte unterscheiden. So lassen sich auf einer Internetseite etwa Links, Texte oder Redirects optimieren.

3. OffPage Optimierung

Die andere Kategorie an SEO-Maßnahmen nennt man OffPage Optimierung. Wie der Name sagt, handelt es sich um Maßnahmen abseits der eigenen Webseite. Google bemisst nicht nur eine einzelne Seite, sondern mehr oder minder einen Großteil aller Websites. Damit will Google feststellen, wie wichtig und relevant eine Webseite ist.
Wird deine Webseite in Foren diskutiert? Verlinken fremde Webseiten auf dich? Wie gut ist deine Webseite insgesamt vernetzt. Hat deine Webseite einen hohen Bekanntheitsgrad und eine Menge Traffic?
Zusammengefasst zählen also alle Maßnahmen zur OffPage Optimierung, die deine Webseite im Internet bekannt machen. Allem voran zählt dazu Linkbuilding und sogenannte Backlinks. Aber auch die Daten aus Social-Media-Kanälen und ein gutes Brandmarketing können Bestandteile sein.
OffPage Optimierung ist jedoch ein heißes Eisen, an dem sich schon manche Webseiten verbrannt haben. Google mag es nicht, wenn Beliebtheit gefälscht wird und wer es übertreibt und eine unnatürliche Linkbildung provoziert, kann auch schnell von der Suche gänzlich ausgeschlossen werden. Ganze Foren sind an SEO-Fake Accounts kaputt gegangen, weil dort mehr Nutzer aktiv waren, die gezielt versuchen Links zu pushen als echte Nutzer der Foren.
Schauen wir uns nun einige Begriffe genauer an:

4. Meta-Description

Eine Meta Description ist ein kurzer Beschreibungstext. In dieser wird der Inhalt einer Webseite für Suchmaschinen zusammenfassend beschrieben. Wenn du Google öffnest und eine Suche startest, siehst du zu jedem Suchergebnis eine Beschreibung. SEO-optimierte Beschreibungen erkennst du daran, dass diese mit einem Punkt enden. Die Beschreibung von nicht optimierten Seiten endet meistens mit drei Punkten…
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Dies liegt an der maximalen Länge für Meta-Beschreibung. Diese beträgt maximal 160 Zeichen, kann aber auch kürzer sein. Die Meta-Description ist ein Teil des sogenanntes Snippets.

5. Das Snippet

Snippet heißt auf Deutsch so viel wie Schnipsel. Wenn ein Nutzer eine Google-Suche startet und einen Begriff eintippt, werden im nacheinander absteigend Snippets der zum Suchbegriff passenden Seiten angezeigt.
Ein Snippet besteht also aus einer URL, einem Titel und der Meta-Description. Die Informationen für dieses Snippet können im HTML-Dokument der Webseite im Head-Bereich hinterlegt werden.
Ein SEO-optimiertes Snippet erkennst du wieder daran, dass sowohl URL wie Titel als auch die Meta-Beschreibung klar und deutlich erkennbar sind und nicht mit ‚…‘ enden.
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6. SEO-Titel

Da ich den Titel schon unter dem Begriff Snippet erwähnt habe, fass ich mich hier kurz und erkläre dir lieber wie ein guter SEO-Titel aussieht.
Der SEO-Titel wird ebenfalls im Head-Teil der Webseite hinterlegt. Es handelt sich dabei um die Überschrift in blauen Buchstaben bei der Google-Suche.
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Der Titel ist tatsächlich eines der wichtigsten Elemente einer Webseite. Zumindest um erst einmal Besucher zu generieren. Der Titel zieht den ersten Blick bei der Google-Suche auf sich. Der Titel muss so inhaltsstark und prägnant wie nur irgendwie möglich sein.
Sowohl die Suchmaschine als auch der Besucher müssen erfahren, welchen Mehrwert deine Seite liefert. Dabei solltest du beachten, dass:

  • Der Titel einzigartig ist und nicht für mehrere Unterseiten gleichzeitig verwendet wird.
  • Die Länge maximal 569 Pixel beträgt, d.h. ungefähr 65 Zeichen
  • Intuitiv verständlich ist
  • Das erste Wort dein Keyword ist
  • Der SEO-Title sollte aber auf keinen Fall:
  • Wörter mehrfach wiederholen
  • Unnötige Zeichen verwenden – vor allem sparsam sein mit Sonderzeichen
  • Nicht einfach nur Keywords aneinanderreihen
  • Begriffe verwenden, die niemand kennt
  • Keinen Eindruck erwecken, den die Seite nicht halten kann

7. Keywords

Nun habe ich bei einem guten SEO-Titel bereits einen weiteren Begriff gebraucht: Das Keyword oder zu Deutsch das Schlüsselwort. Dieses muss nicht zwingend nur ein Wort sein. Es kann auch aus einer Wortgruppe bestehen. Denn es entspricht den Worten, die der Nutzer in der Suchanfrage benutzt.
Das Keyword ist im Prinzip das Bindeglied aller SEO-Maßnahmen.
Ein gutes Keyword passt exakt zum Inhalt des Textes und gleichzeitig auch zur Erwartung des Nutzers. Daher ist es nötig, vorher eine sogenannte Keyword-Analyse zu machen. Dabei geht es darum herauszufinden, was eigentlich die Informationen sind, die ein Google-Nutzer bei einem bestimmten Begriff erwartet und erhofft.
Es wird an vielen Stellen deiner Webseite hinterlegt. Bilder erhalten es als Namen. Es ist Teil des SEO-Titels, der Meta-Description und natürlich auch des Webseiten-Textes.
Eine Unterseite deiner Webseite sollte immer nur ein einziges Haupt-Keyword verwenden, aber kann und sollte alle weiteren Keywords verwenden, die mit diesem in Verbindung stehen.
In diesem Artikel geht es um SEO für Anfänger. Das ist das Haupt-Keyword. Dazu werden alle anderen wichtigen Begriffe verwendet und ein Anfänger, der in Google eintippt „SEO für Anfänger Meta-Description“ wird hier hoffentlich die Information finden, die er sucht.

8. SEO-Texte

Vergiss alles, was du bisher vielleicht schon über SEO-Texte gehört hast. Keyworddichte, Absatzlänge und die ganzen anderen Regeln.
Ein guter SEO-Text ist in erster Linie einfach ein hochinformativer Text. Ein Text der genau das beinhaltet, wonach ein Leser gesucht hat.
Wenn du beispielsweise Betten verkaufst, kann dein Keyword vielleicht „Boxspringbett“ sein. Du kannst dich an alle Regeln gehalten haben:

  • Ideale Zwischenüberschriften
  • Absätze mit einer Maximallänge von 300 Wörtern
  • leicht verständlich
  • Interne und Externe Links
  • ein hoher Anteil an Bindewörtern
  • aktive Sätze

Aber du vergisst dabei die wichtigste Information, welche Maße deine Betten haben (Danach suchen nämlich die meisten). Dann wird deine Seite keinen Erfolg haben.
Hier in diesem Artikel sollen die wichtigsten Informationen für SEO-Anfänger zu finden sein, um mit den Begriffen, welche Experten und Agenturen, um sich werfen besser zurechtzukommen. Du kannst mir gern dein Feedback hinterlassen und mir mitteilen, ob mir das gelungen ist.
Der Inhalt und Mehrwert für den Leser sind einfach die entscheidendsten Faktoren. Auf Dauer wird ein guter Inhalt immer billig optimierte Inhalte abhängen.

Fazit – SEO für Anfänger

Es gibt noch viel mehr Begriffe, mit denen wir uns hier nicht auseinandergesetzt haben. Für Anfänger und Interessierte hoffe ich trotzdem SEO einfach und verständlich nähergebracht zu haben. Das hier war nur die oberste Spitze des Eisbergs.
Falls du nun noch Fragen hast oder merkst, dass du bei dem Thema Unterstützung brauchst, dann melde dich einfach bei mir. Im Detail ist Suchmaschinenoptimierung ein komplexes Thema und nahezu täglich ändern sich die von Google vorgegeben Spielregeln. Wem das zu viel Arbeit und vor allem zu viel Zeitinvestition bedeutet, sollte sich einen zuverlässigen Partner suchen.
Wie du eine gute Agentur findest, den richtigen SEO-Experten und worauf du dabei unbedingt achten solltest, um nicht an Abzocker zu geraten, verrate ich dir demnächst in einem weiteren Artikel. Bis dahin viel Erfolg beim Optimieren.

Bei 55.000 Plugins für WordPress kann man schon mal den Überblick verlieren.

Daher will ich heute in diesem Artikel einen wichtigen Teil davon vorstellen. Die Tools, welche dir helfen können, dein Suchmaschinen-Ranking zu verbessern.

Wenn du hingegen Tipps und Tricks für WordPress SEO ohne Plugins suchst, ist dies der falsche Artikel.

In der Regel können dir die Tools viel Mühe abnehmen, aber ein Grundverständnis über SEO und die Funktionsweise der Google-Suche sind ebenfalls wichtig.

1. Yoast SEO

Yoast SEO ist mit Abstand das meist genutzt SEO-Plugin. Auch ich nutze es für diesen Blog als Unterstützung zu meinem Know-How und als Kontrollinstrument.

Yoast SEO zeichnet sich durch eine ideale Useroberfläche und einen einsteigerfreundlichen Umgang aus und ist speziell für Blogs und Produktseiten das beste Plugin deiner Wahl.

Yoast SEO hat einen ausgezeichneten Support und wird durch Updates ständig weiterentwickelt. Dazu findest du auch zahlreiche Einsteiger und Fortgeschrittenen Tutorials.

Allerdings ist das Plugin nicht komplett kostenfrei.
Viele Features gehören zur premium Version, welche 79€ kostet.
Aber schon der Freeware Teil übertrifft viele andere SEO-Plugins bereits.

Welche Features bietet Yoast SEO?

  • Du kannst einzelne Keyword eingeben und eine Analyse vornehmen, ob dein Keyword optimal eingebaut ist
  • Du kannst Meta-Description und den Titel anpassen
  • Eine Lesbarkeitsprüfung wird durchgeführt, die dir sagt, wie verständlich deine Webseite ist
  • Yoast identifiziert doppelten Inhalt

Das Premium-Plugin bietet darüber hinaus:

  • Pro Seite lassen sich mehr als 1 Keyword auswerten
  • Redirect-Manager
  • Support
  • Einblicke in Inhalte und eine werbefreie Oberfläche im Backend

2. All in One SEO Pack

Auch dieses Tool richtet sich eher an SEO-Anfänger. Die Funktionen sind daher schnell und einfach vorzunehmen ohne große Vorkenntnisse.

Da der Bereich Suchmaschinenoptimierung zu den komplexesten Themengebieten des Webdesigns gehört und nicht jeder Blogger Lust darauf hat, ist auch dieses eine brauchbare Empfehlung.

All n One SEO Pack bietet neben der Optimierung des Titels und der Description auch eine automatische Funktion hierfür an. Auch Meta-Tags können automatisch erzeugt werden.

Mehrfach vorkommende Texte auf einer Seite reduzieren das Ranking von Suchmaschinen. Hierfür bietet das Pack eine Funktion, Texte für Suchmaschinen unsichtbar zu machen.

Für Woocommerce bietet das Plugin zusätzlichen Support an.
Allerdings ist auch dieses SEO-Plugin kostenpflichtig und schwankt je nach Version zwischen 50 und 500€. Schau dir die Features am besten einmal selbst auf WordPress.org an.

3. WPSEO

Auch hier haben wir wieder ein einsteigerorientiertes Plugin. Das Plugin bietet für sämtliche OnPage-SEO-Faktoren hilfreiche Optimierungen.
Man kann WPSEO für zehn Tage frei testen. Erst danach kostest es je nach Version 29€ bis 199€.

Es bietet ähnliche Features wie auch die anderen beiden Plugins. Die Entscheidung zwischen den drei vorgestellten Plugins ist meines Erachtens Geschmacksache. Alle haben ihre eigene Art der Bedienung.
Nutze aber stets nur ein Plugin gleichzeitig.

4. Ladezeitoptimierung für SEO mithilfe von Plugins

Schon einige Jahre ist bekannt, dass die Ladezeit Auswirkungen auf das Ranking einer Seite hat. Besonders im Bereich der Mobilgeräte ist dies besonders wichtig.

Deine WordPress Ladezeit optimieren kannst du auch mit einigen Plugins. Für Details zum Thema Ladezeit und habe ich in meinen Blog die wichtigsten Tipps zusammengefasst, womit du deinen Pagespeed deutlich verbessern kannst.

Warum ist die Ladezeit wichtig für SEO? Ganz einfach. Google möchte zufriedene Kunden. Dazu misst Google wie lang deine Besucher auf deiner Seite verweilen, ob diese kaufen oder sich in Formulare eintragen oder ob diese direkt wieder abspringen. Einige Studien haben gezeigt wie enorm die Absprungrate mit hohen Ladezeiten zunimmt.

Absprungraten können natürlich viele Gründe haben. Schlechte Texte oder fehlendes Responsives Design, ungenaue Keyword-Analysen und vieles mehr.

Die Ladezeit einer Website ist schon seit 2010 ein Ranking-Faktor. In den letzten Jahren hat er jedoch stark an Bedeutung gewonnen, da der Anteil der Nutzer, die über Mobilgeräte surfen, immer größer wird und schon im letzten Jahr den Anteil an Desktop-Nutzern überholt hat.

  • EWWW Image Optimizer
    Bildoptimierung ist ein wichtiger Faktor in diesem Bereich. EWW Image Optimizer optimiert alle hochgeladenen Bilder ganz automatisch.
  • Autoptimize
    Autoptimize ist das Aufräum-Plugin unter den Optimierungen. Du kannst damit die Größe deiner Webseite reduzieren. Es räumt CSS- und JavaScript Dateien auf, die nicht gebraucht werden und verringert die Anzahl der Anfragen, die an den Webserver geschickt werden. Für einige größere Themes ist das sogar sehr nötig.
  • WP Rocket
    Mit diesem Plugin konnte ich die besten Werte erzielen und gewinnt auch bei einigen anderen Webdesignern immer mehr an Beliebtheit. Das Plugin ist schnell eingerichtet und die Ladezeiten werden dadurch schnell besser.

5. SEO-Pflege durch Broken Link Checker

Bekannt ist, dass Google sowohl die Anzahl der internen Links als auch der externen Links misst, die eine Webseite besitzt. Interne Links führen zu anderen Unterseiten der eigenen Webseite. Externe Links führen zu anderen Webseiten. Dabei misst Google ebenfalls, wie viele Besucher diese Links anklicken.

Mit der Zeit funktionieren manche Links aber nicht mehr und bei mehreren tausend Links auf vielen Unterseiten kann man da nicht mehr manuell hinterherkommen. Das Ranking sinkt wieder, wenn auf Dauer die Links nicht funktionieren. Daher ist ein Plugin nötig.
Broken Link Checker findet für dich defekte Links, die du dann aktualisieren kannst.

6. Weitere nützliche SEO-Plugins

Hier ein paar weitere Anregungen, mit denen du deine WordPress suchmaschinenoptimieren kannst. Diese sind zumindest einmal einen Blick wert:

  • SEO Master
  • Meta Robots WordPress Plugin (Meta Titles und Descriptions für Fortgeschrittene)
  • SEO Friendly Images (SEO-Bildoptimierung)
  • SEO Slugs (Optimierung von Permalinks)
  • SEO Smart Links (Automatische Links zu passenden Blogartikeln)

SEO-Plugins – Fazit

Es existieren eine Vielzahl an Plugins, die dich unterstützen können und so einiges erleichtern. Aber feststeht, dass das Top-Ranking immer noch vor allem von guter Qualität abhängt. Plugins sind unterstützend, ersetzen aber nicht den Content.

Wenn du nur nach einem Plugin für SEO gesucht hast, dann ist hier das Ende.

Keyword Recherche schnell & einfach

In diesem Artikel möchte ich dir ein geniales und kostenfreies Keyword Tool vorstellen. Mit KWFinder findest Du passende Long Tail Keywords für deine Website, Nischenseite, Shop oder Ähnliches.

Was genau sind Long Tail Keywords?

Ein Long Tail Keyword ist ein Suchbegriff, der aus mehreren Wörtern besteht. Der Suchbegriff Tageslichtlampe wäre ein Short Tail, da es nur aus einem Wort besteht. Tageslicht Lampe Test dagegen ist ein Longtail Suchbegriff.

Je mehr Wörter eine Suchanfrage hat, desto geringer ist der Wettbewerb und desto leichter wirst Du damit gefunden. Es suchen aber auch weniger Personen danach. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn Kleinvieh macht auch Mist 😉

Du kannst ein paar Artikel schreiben und diese auf Long Tails optimieren. Der große Vorteil ist, dass man mit Long Tail Keywords besser gefunden wird.

Was ist der KWFinder?

KWFinder wurde von mangotools entwickelt und ist ein Online Tool um passende Suchbegriffe zu finden. Mit diesem Keyword Tool findest Du schnell und einfach passende Ideen für mögliche Keywords.

Das Tool ist sehr intuitiv zu bedienen und findet in wenigen Sekunden eine Vielzahl an sehr guten Keywords und gibt dir noch weitere wichtige Werte mit auf den Weg. So siehst Du schnell, wie stark der Wettbewerb ist, wie viele danach suchen und vieles mehr.

mangotools hat auch noch weitere Tools wie den SERPChecker, SERPWatcher, LinkMiner.
KWFinder kostenlos ausprobieren

Passende Long Tail Suchbegriffe finden

Mit KWFinder kannst Du nach passenden Keyword Ideen suchen und diese analysieren. Du wirst dann genau herausfinden, wie viele Personen monatlich nach diesen Suchbegriffen suchen und wie umkämpft diese Suchbegriffe sind.

Je geringer der Wert von KWFinder ist, desto besser für Dich. Die Übersicht

der Werte findest Du hier:
Alles was noch grün ist, geht recht einfach damit gefunden zu werden. Das geht natürlich trotzdem nicht von heute auf morgen, aber es ist sogar für Anfänger möglich hier große Besucherzahlen aufzubauen. Mit Keywords gefunden zu werden die laut KWFinder einen Schwierigkeitsfaktor von 40 und mehr haben, ist da deutlich schwieriger. Das ist eher für Profis empfohlen und hier

werden auch sehr teure Backlink Strategien notwendig sein, damit man hier überhaupt gefunden werden kann. Und es könnte dann auch über 1 Jahr dauern, bis man damit nennenswerte Rankings bei Google aufgebaut hat.

Mehrere passende Vorschläge für Long Tail Keywords

Mit KWFinder kannst Du herausfinden wie viele nach deinem gewünschten Keyword suchen und Du kommst mit dem SEO Tool noch auf viele weitere Keywords, auf die Du so niemals gekommen wärst. Alles super Ideen und viele gute Keywords um darüber Blog Artikel zu schreiben oder weitere Unterseiten aufzubauen.

So lassen sich viele Themen für die eigene Website finden, über die man etwas schreiben kann. Du wirst stauen wie viele gute Keywords das KWFinder Tool für dich findet. Mit der kostenpflichten Version kannst Du sogar bis zu 650 Keywords finden.

Keyword Autocomplete

Gibst Du zum Beispiel Tageslichtlampe Test beim Reiter "Autocomplete" ein, so sucht das Tool nach passenden Ergänzungen wie

  • Tageslichtlampe Test 2017
  • Tageslichtlampe Test 2018
  • Tageslichtlampe Testsieger
  • usw.

Keyword Questions mit KWFinder

Der KWFinder bietet auch ein Fragen Tool an. Gibst Du deinen Suchbegriff ein, wirst Du passende Fragen nach denen im Netz gesucht wird, finden. Probier es einfach mal aus.

Es gibt jedoch nicht zu jedem Keyword passende Fragen. Sei also bitte nicht enttäuscht, falls KWFinder dir keine passenden Fragen nennen kann. Dafür sind die Suggestions und Autocomplete Abfragen extrem gut.

Video Erklärung - Mit dem KWFinder Long Tail Keywords finden

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KWFinder jetzt kostenlos nutzen

Suchmaschinenoptimierung ist für jede Website wichtig, wenn diese in Google besser gefunden werden soll und dafür gibt es bei WordPress gute SEO Plugins. Mein absoluter Favorit ist das kostenlose Plugin SEO by Yoast und ich erkläre dir auch warum.

Kostenloses und vielleicht bestes SEO Plugin für WordPress

Yoast ist kostenfrei und bringt viele tolle Funktionen mit sich. WordPress wird von Google geliebt, denn die Struktur gefällt den Suchmaschinen und wenn Du Yoast noch installierst kannst Du noch mehr herausholen und in Google besser ranken.

Es gibt zwar auch andere kostenlose SEO Plugins, doch Yoast ist sehr übersichtlich, leicht zu bedienen und hat viele Funktionen in nur einem Plugin.

Mit dem Ampelsystem besser ranken in Google

Trage im Feld Fokus Keyword den Suchbegriff ein, mit dem Du auf dieser Seite, Blog Beitrag, Produkt oder ähnliches gerne gefunden werden möchtest. Speichere den Beitrag und Du bekommst rechts oben einen Wert in Form einer Ampel angezeigt.

Es gibt rot, gelb und grün. Grün ist in diesem Fall das Neste. Es wird die Leserate und SEO überprüft.

Bestes SEO Plugin für das CMS WordPress? Spare Dir Geld bei teuren SEO Agenturen und Coaches. Die meisten Sachen kannst Du mit Hilfe des Ampelsystems nämlich selbst machen. Du bekommst dann Tipps was Du alles noch verbessern solltest.

Diese SEO Punkte überprüft Yoast für dich:

Ist der Suchbegriff im Titel?

Der Titel wird bei Google stark bewertet und das Keyword sollte somit hier auf jeden Fall auftauchen. Ist dies nicht der Fall gibt Dir Yoast diesen Tipp.

Keyword im ersten Absatz?

Damit der Leser weiß, dass er auf deiner Seite genau richtig ist, sollte der Suchbegriff im ersten Absatz auftauchen. Markiere ihn fett, damit dieser besser ins Auge sticht und durch die Fettmarkierung dein Artikel nochmal besser rankt.

Gute Keyworddichte bei Yoast?

Das SEO Plugin Yoast überprüft die Keyworddichte und gibt diesen Wert grün aus, wenn er eine gute prozentuale Quote hat. Wenn die Rate bei 1% liegt habe ich damit gute Erfahrungen sammeln können.

Deine Seite sollte primär für den Besucher geschrieben sein. Keyword Stuffing also den Artikel mir Suchbegriffen vollstopfen wird von Google sehr negativ gewertet und Du wirst schlechter ranken.

Sind Bilder eingebaut?

Bei einem Text sind Bilder sehr wichtig damit die Seite aufgelockert wird. Baue ein paar Bilder ein, welche Du auf kostenlosen Plattformen wie Pixabey oder Unsplashed dir holen kannst.

Damit deine WordPress Seite im Google besser ranken kann, ist es ratsam suchmaschinenfreundliche Dateinamen zu wählen. Dateinamen wie bild1.jpg sind daher schlecht. Besser wäre dein-suchbegriff.jpg damit Google & Co. auch weiß was auf dem Bild zu sehen ist.

Gib dem Bild auch eine passende Alt Beschreibung. Das mag zwar bei mehreren Bildern Zeit kosten, sind aber Feinheiten die sich lohnen. Hier kannst Du auch deine Suchbegriffe einbauen. Auch hier solltest Du nicht nur deine ganzen Keywords einbauen, sondern es soll auch für den Menschen gut leserlich sein.

Wenn dein Artikel mehrere Bilder enthält, baue immer wieder andere Begriffe ein also auch Synonyme und weitere Keywords damit denen Du gefunden werden möchtest.

Keyword in der Meta Beschreibung?

Taucht dein Keyword in der Meta Beschreibung auf? Die Meta Beschreibung wird auch Meta Description genannt und ist in den Suchergebnissen bei Google zu finden.

Am besten nutzt Du den ersten Teil der Meta Beschreibung um dein Keyword in einem Satz einzubauen. Im zweiten Teil baust Du interessanten Fakten und eine Handlungsaufforderung ein.

Du kannst die Meta Description auch als kleine Werbeanzeige sehen. Schau Die die Mitbewerber Seiten an, wie die es gemacht haben und steche aus der Masse raus.

Du kannst auch Icons wie z. B. grüne Haken einbauen. So wird deine Anzeige besser gesehen und Du wirst dadurch mehr Klicks erzielen. Deine Klick Conversion ist dadurch höher und es zeigt Google, dass deine Seite ein relevantes Suchergebnis ist.

Hat die Meta Beschreibung eine gute Länge?

Die Beschreibung sollte nicht zu lang und nicht zu kurz sein. Wenn Du die Description einbaust, siehst Du eine Liveansicht und merkst, ob diese zu lang ist und eventuell angeschnitten wird.

Enthält der Text mindestens 300 Wörter?

300 Wörter sollten das Minimum für einen Artikel sein. Je mehr Wörter deine Seite enthält um so besser wird deine WordPress Seite bei Google gefunden.

Um eine hohe Wortanzahl zu erreichen bitte nicht um den heißen Brei schreiben! Baue hochwertige Infos ein, die für den Leser interessant sind und versuche den besten Artikel zu schreiben und bau alles Notwendige ein was inhaltlich wichtig ist.

Ich werde immer wieder gefragt, wie viele Wörter man denn am besten schreiben soll um gut gefunden zu werden. Das kann man pauschal nicht genau sagen. Denn im so höher das monatliche Suchvolumen ist, desto mehr sollte man schreiben. Was ich aber sagen kann, dass Artikel mit 2000 Wörtern und mehr in Google sehr gut ranken.

Erscheint das Fokus Keyword in der URL?

Yoast überprüft ob das Keyword bei deiner WordPress Seite in der URL auftaucht. Ist das noch nicht der Fall, so kannst Du deinen Permalink ändern und diesen dort einbauen. Falls Du noch keine sprechenden URLs bei WordPress hast, so kannst Du hier umstellen:

Hast Du das Fokus Keyword schon einmal benutzt?

Damit sich deine Artikel nicht in die Quere kommen und sich nicht im Ranking konkurrieren, ist es wichtig, dass Du pro Seite nur 1 Hauptkeyword nutzt. So kannst Du das Maximale herausholen.

Gibt es im Artikel interne Links?

Die interne Verlinkungen ist wichtig damit sich dein Besucher aber auch Google besser durch die Seite klicken kann. Verlinke deine Artikel miteinander und sinnvoll.

Wenn Du etwas über Divi Erfahrungen schreibst, dann solltest Du es mir deinem anderen Artikel verknüpfen. Das Ziel sollte sein, dass sich ein Besucher mehrere Seiten anschaut.

So weiß Google, dass der Besucher auf deiner Website richtig ist und wird das als positive Nutzer Erfahrungen werten. Das sind also wieder Punkte damit deine Seite eine bessere Position in Google hat.

Yoast hilft Dir bei der Lesbarkeit deiner Artikel

Bestes SEO Plugin für WordPress? Ich finde es erstaunlich, wie Yoast einem beim Schreiben von suchmaschinenfreundlichen und leserlichen Texten hilft.

Dieses Plugin installiere ich bei jeder WordPress Seite, denn es darf meiner Meinung nach nicht fehlen und finde es etwas schade, dass es solche Funktionen nicht schon direkt in WordPress gibt.

Yoast kann sogar prüfen, ob sich der Text flüssig lesen lässt und so eine gute Leserate hat. Auch hier gibt es das Ampelsystem mit Verbesserungsvorschlägen.

Folgende SEO Tipps gibt Dir das Plugin Yoast wenn Du leserliche Texte schreiben möchtest:

Enthält der Text Zwischenüberschriften?

Wenn Du einen langen Text geschrieben hast mit dem Du in Google auch ranken möchtest, dann ist es wichtig und sinnvoll Zwischenüberschriften einzubauen.

So ist dein Artikel übersichtlicher und leichter schnell mit den Augen zu scannen.  Mit der Überschrift kannst Du angeben, worum es im jeweiligen Abschnitt geht. So weiß der Besucher gleich Bescheid, ob der Absatz für ihn interessant ist oder nicht.

Damit Google das Ganze als Zwischenüberschrift deuten kann, ist es wichtig die Struktur anhand der h1 bis h6 Überschriften zu wählen. h1 ist in diesem Fall die Hauptüberschrift des Artikel und es ist wichtig, dass diese höchstens einmal vorkommt.

Geht es eine Ebene tiefer, so wären das die h2 Überschriften und wenn es nochmal eine Ebene tiefer geht dann die h3. Du kannst es wie kleine Kapitel von einem Buch sehen. Das ist denke ich ein gutes Beispiel.

Damit es für Dich noch klarer wird schau Dir gern diesen Artikel an. Er hat nur eine h1 Überschrift, wenige h2 Überschriften und unterhalb der h2 Überschriften gibt es dann mehrere Unterüberschriften, die mit h3 aufgebaut sind. So kann Google den Text besser lesen und die Struktur wird den Suchmaschinen somit klarer.

Baue in den Zwischenüberschriften auch deine Keywords ein. Hier aber bitte nicht die Überschriften mit Keywords vollfrachten, sondern so einbauen, dass es sich noch gut liest und Sinn macht.

Gibt es Passivsätze?

Der Text sollte weniger als 10% Passivsätze haben um sich flüssig lesen zu lassen. Wenn dein Text viele passive Sätze hat, versuche noch mehr aktive Entsprechungen einzubauen. Wenn Du aktive Sätze nutzt, kannst Du den Leser auch noch besser und persönlicher ansprechen.

Hat dein Text eine gute Flesch Reading Rate?

Was versteht man aber unter dem Flesch-Lesetest? Flesch reading ease bewertet die Schwierigkeit Texte in englischer Sprache zu lesen. Seit der Version Yoast SEO 3.5 werden auch zuverlässige Ergebnisse für Holländisch und Deutsch angeboten.

Je niedriger die Punktzahl für die Flesch Reading Rate, desto schwieriger ist der Text zu lesen. Der Flesch-Lesbarkeitswert verwendet die Satzlänge (Anzahl der Worte pro Satz) und die Anzahl der Silben pro Wort in einer Gleichung, um die Lesefreundlichkeit zu kalkulieren.

Texte mit sehr großen Flesch Lese-Score (ca. 100) sind sehr gut lesbar. Sie haben keine langen Sätze und keine Wörter mit mehr als zwei Silben. In der Regel wird eine Lesefähigkeit von 60-70 als akzeptabel / normal für eine Webkopie angenommen. Quelle: Wikipedia.com

ScoreHinweis
90 – 100leicht verständlich für 11-jährige Schüler
60 – 70leicht zu verstehen für 13-15 Jährige
0 – 30gut verständlich für Studierende

Sind deine Absätze im Text nicht zu lang?

Auch das kann Yoast überprüfen. Sehr lange Absätze machen den Text unübersichtlich. Verwende daher besserer mehrere kleinere Absätze und auch Aufzählungszeichen.

Sätze haben weniger als 20 Wörter?

Sehr lange Schachtelsätze sind nicht gut und sollten vermieden werden. Mit vielen kurzen Sätzen lässt sich dein Text besser und schneller lesen.

Yoast Premium-Version

Die Premium-Version von Yoast erweitert das SEO Plugin um die folgenden Features:

  • Redirect Manager:
    Damit kannst Du Weiterleitungen erstellen und mit Hilfe des SEO Plugin lassen sich die Einträge auch exportieren und auf einer anderen Website wieder importieren.
  • Multiple Fokus-Keywords:
    Mit der Free Version kannst Du pro Inhaltsseite nur 1 Keyword gleichzeitig analysieren. Mit der Premium-Version kannst Du dann bis zu 5 Keywords gleichzeitig optimieren.
  • Social Vorschau:
    Damit hast Du eine Vorschau wie die Artikel aussehen, wenn sie über Social Media Kanälen geteilt werden.
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